Negative Gefühle sind wie Schlamm im Aquarium

Aus „Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst“ von Haemin Sunim.

Wenn du in einem Aquarium Schlamm aufgewirbelt hast, hilft es nicht, zu versuchen, diesen wieder nach unten zu drücken.

Je mehr du dich anstrengst, den Schlamm auf den Boden zu drücken, um so mehr Schlamm wirst du aufwirbeln.

Bei negativen Gefühlen ist es genauso: Je mehr du versuchst, sie zu unterdrücken, desto stärker werden sie.

Versuche stattdessen, zur Ruhe zu kommen und die Gefühle zu verstehen. Löse die Gefühle von ihren Namen, wie Hass, Wut oder Trauer.

Beobachte ihre Energie und deren Auswirkungen. Je länger du sie beobachtest, desto schwächer werden sie, bis sie irgendwann verschwinden.

Drei Wege zum Glück

Aus „Der kleine Garten am Meer“ von Claus Mikosch

Wenn du einen Tag glücklich sein willst, betrink dich.

Wenn du ein Jahr glücklich sein willst, heirate.

Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, fang an zu gärtnern.

Chinesisches Sprichwort

Überzeuge durch Zuhören

Aus „Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst“ von Haemin Sunim.

Wenn ich jemanden überzeugen möchte, höre ich zuerst aufmerksam zu und versuche ihn zu verstehen.

Auch wenn ich recht habe, werden andere Menschen erst dann überzeugt sein, wenn sie sich gehört und respektiert fühlen.

Glück ist selten an Wohlstand gekoppelt.

Aus “Reich und glücklich” von John Strelecky und Tim Brownson

Sobald jemand sich nicht mehr in einem Zustand großer Armut befindet, ist das Glück so gut wie überhaupt nicht mehr an den Wohlstand gekoppelt.

Reiche Leute können sich zwar so ziemlich alles leisten, was sie wollen, sind dadurch aber nicht wirklich glücklicher.

Viele Reiche wenden viel Zeit für ihr Geschäft auf und vernachlässigen dabei Familie und andere soziale Kontakte. Sie haben auch weniger Zeit für die Dinge, die ihnen wirklich Spaß machen.

Liebe und wahre Freundschaft kann man nicht mit Geld kaufen, sondern man muss sie sich durch Zeit verdienen, die man für die Beziehung aufbringt.

Möchtest du Recht haben oder mit anderen in Harmonie leben?

Aus „Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst“ von Haemin Sunim.

Jemanden zu unserer Sichtweise bekehren zu wollen ist größtenteils das Werk unseres Egos. Doch selbst, wenn sich erweist, dass wir tatsächlich im Recht sind, ist unser Ego immer noch nicht zufrieden und sucht weiter nach neuen Auseinandersetzungen.

Reife kommt mit der Erfahrung. Eine weise Lektion ist die, dass wir unsere Gedanken nicht allzu ernst nehmen sollten und lernen müssen, unser Ego zu zügeln und den großen Zusammenhang zu sehen.

Recht haben ist nicht annähernd so wichtig wie miteinander glücklich sein.

Die Geschichte vom dummen Seefahrer und dem Auslegerboot

Aus: „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“ von John Strelecky.

Ein Seefahrer auf Hawaii nahm sich eines Tages vor, seinen größten Traum zu verwirklichen und seine Insel zu verlassen. Er brachte sein ganzes Hab und Gut an den Strand, um all das, was er für seine Reise benötigen würde, in sein Ausleger-Kanu zu packen.

Die allerwichtigsten Dinge, die er unbedingt brauchen würde, legte er auf die Seite, um sie zuletzt ins Kanu zu packen. Mit der Zeit kamen immer mehr Leute vorbei, beobachteten ihn und gaben ihm Ratschläge, was er ins Kanu packen sollte.

So packte er viele Male sein Kanu voll, und jedes Mal war es schon voll, bevor er seine seine wichtigsten Dinge ins Kanu packen konnte. So ging es viele Tage, bis er schließlich frustriert aufgab, und gar nicht losfuhr.

Er hatte nicht daran gedacht, seine wichtigsten Dinge zuerst ins Kanu zu packen, und erst dann nach und nach die unwichtigeren Dinge einzupacken, bis das Kanu voll war. So verpasste er die Chance, seinen größten Traum zu verwirklichen.

Wir müssen uns im Leben entscheiden, womit wir unseren Tag verbringen, was wir in unser Kanu packen. Wenn wir zu viel Zeit mit Dingen verbringen, die wir nicht wirklich gern tun, packen wir unwichtige Dinge in unser Kanu. Uns bleibt dann zu wenig Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig sind, und die wir gerne tun.

Zum Gedenken an Verstorbene:

Aus: “Das Leben gestalten mit den Big Five For Live” von John Strelecky, Kapitel 37

In diesem Kapitel erhält der um seinen besten Freund trauernde Protagonist zwei Ratschläge, um sich an seinen Freund zu erinnern, ohne ausschließlich Traurigkeit zu empfinden:

1. Sich an das erinnern, was man zusammen geschaffen hat und das Projekt im Sinne des/der Verstorbenen fortführen.

2. Sich an die Lieblingsmomente erinnern, die man gemeinsam erlebt hat. Würdigen, was für ein großartiger Mensch der/die Verstorbene war, anstatt sich darauf zu konzentrieren, dass er/sie nicht mehr da ist.

Zeit und Liebe sind die Währungen für Glück

Inspiriert durch John Strelecky, Tim Brownson, Claus Mikosch und Haemin Sunim

Glück kann man nicht kaufen.

Es gibt viele reiche Menschen, die unglücklich sind. Sie können sich zwar so ziemlich alle Dinge kaufen, das schafft aber allenfalls kurze Glücksmomente.

Am glücklichsten ist man, wenn man Zeit mit Tätigkeiten verbringt, die man liebt und dabei in Gesellschaft von Menschen ist, die man liebt.

Dieses Glück kann kein Geld der Welt kaufen.

Mutige Entscheidungen zahlen sich oft aus.

Inspiriert durch John Strelecky, Tim Brownson, Claus Mikosch und Haemin Sunim

Über manche Entscheidungen denkt man lange nach, bedenkt alle Risiken und entscheidet sich oft am Ende für die sicherste Lösung.

Manche Entscheidungen trifft man spontan, denkt nur kurz über das schlimmstmögliche Ergebnis nach und die geringe Wahrscheinlichkeit, dass dieses eintritt. Dann entscheidet man sich spontan, das Risiko einzugehen.

Die riskanten, mutigen Entscheidungen sind oft die mit den besten Ergebnissen.